Willkommen auf unseren Seiten.

Der Verein Meister für Afrika ist ein gemeinnütziger Verein, ein Verein für Beruf, Bildung, Kultur, Kunst und interkulturelle Verständigung und wurde am 28.8.2011 gegründet.

Wir haben uns das Ziel gesetzt, die berufliche Bildung und den Gesundheitsschutz in verschiedenen Staaten Afrikas zu fördern.
 

Neues aus der Arbeit unseres Fördervereins

12/2018: Traurige Neuigkeiten

 

 

 

 

 

 

Leider ereilte unseren Verein im Dezember ein schwerer Schicksalsschlag.

Unser Vorsitzender Reiner Nolten verstarb im Alter von 51 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit.

Reiner Nolten war Gründungsgeschäftsführer des Vereins und engagierte sich von Beginn an für die Vorhaben und Ziele unserer Gemeinschaft. So machte er es unter anderem möglich, dass wir mit Hilfe der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei sowie des Westdeutschen Handwerkskammertags, dessen Hauptgeschäftsführer Reiner Nolten bis zuletzt war, ein kleines Curriculum für die Steinbildhauerinnen und Steinbildhauer in Simbabwe entwickeln und anwenden konnten. Mit seinen Einschätzungen und seinen Ideen, wie auch bei zahlreichen Besuchen vor Ort setzte er unsere Gelder an richtiger Stelle ein.

Noch in diesem September teilte er uns im Rahmen unserer letzten Mitgliederversammlung im Baumberger Sandsteinmuseum seine Visionen für die Zukunft unseres Vereins mit.

Reiner Nolten wird uns als Vorsitzender, Ratgeber und Unterstützer fehlen, noch mehr aber werden wir ihn als guten Menschen und Freund vermissen.

Unser herzlichstes Beileid gilt seinen Angehörigen und Freunden.

05/2018: Reisebericht

Vom 3. bis zum 6. Mai 2018 waren wir, Reiner Nolten und Philipp Dohmen, in Harare, um an die ausgebildeten Künstler von Washington Matafi und Tutani Mgabazi Urkunden zu verteilen und neuen Künstlern den Weg zu einem Zertifikat unseres Vereins zu ermöglichen.

Da Paddington leider erneut aus zeitlichen Gründen nicht fahren konnte, schickte er uns einen freundlichen, jedoch, wie sich herausstellte, nicht besonders ortskundigen Ersatzfahrer. Dieser verdiente, wie sich in Gesprächen herausstellte, sein Geld eigentlich als Lehrer an einer Hochschule, mit Fahrdiensten verbesserte er lediglich bei Gelegenheit sein monatliches Auskommen.

Nach später Ankunft am 3. Mai folgte am darauffolgenden Tag der Besuch bei Tutani Mgabazi in Mvurwi. Bereits im Vorfeld unseres Besuchs entschuldigte er sich dafür, dass einer der Auszubildenden bereits nach drei Monaten die Ausbildung abbrach. Die Gründe hierfür waren familiärer Art – er heiratete und suchte sich daraufhin eine geregelte Arbeit, um seine Familie zu ernähren. Wie gewohnt empfing uns der Künstler auf seinem Hof sehr herzlich und erzählte aufgeschlossen über seine Eindrücke mit den zwei Auszubildenden, die er im letzten Jahr auswählte. Der andere Auszubildende war anwesend und nahm mit Stolz sein Zertifikat entgegen. An seiner Arbeitsstelle waren zahlreiche Skulpturen ähnlichen, individuellen Stils zu finden, auch konnte man an den einzelnen Statuen eine gewisse Lernkurve erkennen; diese Tatsache unterstrich ein weiteres Mal unser tiefes Vertrauen in Tutanis hervorragende und zuverlässige Arbeit als Meister, weswegen wir ihm gestatteten zwei weitere Lehrlinge auszubilden. Einer entsprechenden Kürzung der Vergütung (Verrechnung der abgebrochenen Ausbildung) stimmte Tutani mit Selbstverständnis zu und schlug vor, neben einem neuen Auszubildenden einen aus dem Jahrgang 2016/2017 auszuwählen, um diesem ein zweites Lehrjahr zu ermöglichen. Hierfür gab er gleich von sich aus zusätzliche Inhalte an wie beispielsweise die Herstellung von Grabsteinen oder die Arbeit mit weiteren Werkzeugen aus der Steinbildhauerkunst. Wir stimmten zu und passten die Inhalte im Vertrag entsprechend handschriftlich an.

Am nächsten Tag besuchten wir Itai Nyamadzawo in seinem neuen Zuhause. Sein Bruder, Auszubildender seit nun 1,5 Jahren, war ebenfalls anwesend. Itai empfing uns in seiner gewohnt offenen und freundlichen Art und führte uns gleich zu den Skulpturen, an denen er derzeit arbeitet. Dort erklärte er zunächst die Ausbildung, die sein Bruder in den letzten Monaten durchlaufen hatte, und zeigte uns einige Skulpturen an denen dieser mitgearbeitet haben soll. Danach legte er selbst Hand an und führte einige Arbeitsschritte vor. Es fiel allerdings auf, dass sein Bruder weitgehend teilnahmslos daneben stand – die einmalige Chance, Gelerntes nun den Vertretern seiner Förderer zu präsentieren, nahm er nicht wahr. Wir entschieden daher, ohne weitere Maßnahmen Itai wieder zu verlassen und keinen neuen Auszubildenden hier zu fördern.

Am Abend kam Washington Matafi mit seinem Lehrling in unser Hotel. Der Lehrling hatte eine selbst erstellte Skulptur, sein Gesellenstück, dabei. Merkwürdige Kommunikation im Vorfeld des Treffens und eine relative schlechte Qualität der Skulptur bewogen uns dazu, Washington lediglich das Restgeld sowie das Zertifikat auszuhändigen und hier ebenfalls keinen weiteren Lehrling zu fördern.

Von Perlagia, geschweige denn von Mike, hörten wir im Vorfeld der Reise leider nichts, weshalb hier keine weiteren Treffen zustande kamen.

Neben den – abgesehen von Tutani – eher mauen Eindrücken von unseren Meistern fiel während der Reise beiden Beteiligten auf, dass durch die veränderte politische Situation im Land und angesichts nahender Wahlen die gesamte Atmosphäre vergleichsweise befremdlich war. Wir entdeckten lediglich eine Polizeikontrolle (und wurden nicht einmal selbst angehalten), und auch die Präsenz von Militär, ja selbst von Passanten war unserem Eindruck nach stark reduziert. Worauf dies zurückzuführen war und wie dies zu deuten wäre, wussten wir nicht recht einzuschätzen.

 

08/2017: Mitgliederversammlung

Am 13.08.2017 hat im Garten des Vorsitzenden Walter Bourichter die Mitgliederversammlung des Vereins Meister für Afrika 2017 stattgefunden. Neben den Berichten des Vorsitzenden und des Geschäftsführers, einem Grußwort des Bürgermeisters von Ascheberg, Dr. Bert Risthaus, sowie der üblichen Regularien stand der Bericht eines Flüchtlings aus Eritrea sowie eine Darstellung der politischen Situation in Eritrea durch die stv. Vorsitzende des Vereins Meister für Afrika und Leiterin der Landeszentrale für politische Bildung NRW, Maria Springeinberg-Eich, im Mittelpunkt. / weiterlesen >

 

04/2017: Reisebericht

Vom 24. bis zum 29. März 2017 waren wir, Reiner Nolten und Philipp Dohmen, in Harare, um Urkunden an die ausgebildeten Künstler des letzten Jahrgangs zu verteilen sowie neue Talente für einen weiteren Jahrgang auszuwählen. / weiterlesen >

 

08/2016: Auf Einladung des Förderers …

… der Arbeit des Vereins »Meister für Afrika«, Karl Heinz Knoop, auf seinen Energiehof fand am 14. August 2016 die diesjährige Mitgliederversammlung des Vereins Meister für Afrika statt.

Neben den üblichen Regularien und einem Bericht von Dr. Reinhold Hemker und seiner Gattin von der Deutsch-Simbabwischen Gesellschaft standen Vorstandsneuwahlen auf dem Programm.

Sowohl Vorsitzender Walter Bourichter als auch seine Stellvertreterin Maria Springenberg-Eich wie auch Geschäftsführer Reiner Nolten wurden einstimmig im Amt bestätigt.

 

05/2016: Das Projekt Meister für Afrika in Simbabwe macht Fortschritte, …

… wie Vorsitzender Walter Bourichter und Geschäftsführer Reiner Nolten bei einem Aufenthalt in Harare und Umgebung im Februar/ März diesen Jahres feststellen konnten. Die Großzügigkeit der Spender und die Mühen von vielen Vereinsmitgliedern haben sich gelohnt und mit etwas Glück geht die Saat auf. Aus bisher zwei Ausbildern sind nun fünf geworden und zur Zeit sind 10 Lehrlinge in der Ausbildung. Sie werden alle auf der Grundlage des im Projekt des Westdeutschen Handwerkskammertages entwickelten Ausbildungsleitfadens für Steinbildhauer in Simbabwe ausgebildet.

Zum ersten Mal gab es auch einen Kontakt mit einer für die Berufsausbildung von Künstlern und Steinmetzen zuständigen Stelle, und zwar dem National Arts Council of Simbabwe, und es wurde ein erfolgversprechendes Gespräch mit dessen Direktor geführt.

Wie aus dem Kreis der Mitglieder angeregt, wurde auch mit der Ausbildung der Ausbilder begonnen und zu einem noch bescheidenen Seminar in Harare eingeladen, an dem auch die neuen Ausbilder teilgenommen haben.




12/2015: Brief des Vorstands des Vereins zur aktuellen Situation

Der Vorstand des Vereins Meister für Afrika informiert mit dem als PDF hier herunterzuladenden Brief zur aktuellen Situation zum Jahreswechsel.





08/2015: Afrikatag auf Haus Kump der Handwerkskammer Münster

Der Afrikatag des Vereins Meister für Afrika findet auf Haus Kump der Handwerkskammer Münster statt. Begleitet von inspirierender Musik folgt ein geselliges Beisammensein der Informationsarbeit des Vereins im Jahr 2014/2015 sowie ein Vortrag von Karl Heinz Knoop, der mit seiner im Handwerk gegründeten Firma Riela aktuell wirtschaftliche Aktivitäten in Tansania beginnt, welche perspektivisch durch Berufsbildungsaktivitäten begleitet werden sollen.




04/2015: Lehrlinge schließen Ausbildung ab. Neues Ausbildungsjahr beginnt

Vier Lehrlinge schließen ihre Ausbildung bei den Ausbildern Mike Munyaradzi und Tutani Mgabazi ab, ein neues Auswahlverfahren beginnt. Mit dem neuen Ausbildungsjahr beginnen 2 neue Lehrlinge bei Tutani Mgabazi.




02/2015: Neue Webseite www.qualification-for-africa.org online

Mit der neuen Webseite stellt sich das Pilotprojekt zur Förderung der Steinbildhauer-Ausbildung in Simbabwe unter dem Titel »Support the talents« vor. Neben allgemeinen Informationen und Downloads zum Thema steht dort auch der Leitfaden zur Ausbildung der Steinbildhauer/innen in Simbabwe online. www.qualification-for-africa.org




01/2015: Bericht »Vereine fördern die Berufsausbildung in Afrika«

Auf der Webseite www.wolbeck-muenster.de berichtet Andreas Hasenkamp, Journalist/Fotograf, über unseren Verein und unsere Arbeit. Den Artikel finden Sie unter www.wolbeck-muenster.de/vereine-in-wolbeck/soziales/vereine-foerdern-die-berufsausbildung-in-afrika-201501185556/.




01/2015: Geschäftsführer Reiner Nolten vor Ort

Meister für Afrika-Geschäftsführer Reiner Nolten war erneut in Simbabwe und ist unter anderem mit unserem Ausbilder Tutani zusammengetroffen, hat aber auch erstmals zur Vorbereitung der dauerhaften Etablierung von Lern- und Prüfstrukturen Kontakt zu politischen Strukturen gehabt.